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Ramen-Kult in Österreich: Die besten japanischen Nudelsuppen
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Ramen-Kult in Österreich: Die besten japanischen Nudelsuppen

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Entdecken Sie die besten Ramen-Bars in Wien, Graz, Linz und Salzburg. Von Tonkotsu bis vegan – wir verraten, wo die japanische Nudelsuppe am besten schmeckt.

Die japanische Nudelsuppe hat Österreich im Sturm erobert. Während man vor fünf Jahren in Wien noch mühsam nach einer authentischen Ramen-Bar suchen musste, sind die dampfenden Schüsseln heute aus der urbanen Gastro-Szene nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder: Die Kombination aus einer tiefgründigen Brühe, perfekt gekochten Nudeln und kunstvoll arrangierten Toppings spricht alle Sinne an. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine kulinarische Reise zu den besten Ramen-Adressen des Landes – von den renommierten Bars in Wien bis zu Geheimtipps in Graz, Linz und Salzburg. Entdecken Sie, warum Ramen mehr ist als nur eine Suppe, und wie Sie diese Köstlichkeit wie ein Profi genießen.

1. Warum Ramen in Österreich gerade boomen

ramen bowl japanese

Seit 2018 hat sich die Ramen-Landschaft in Österreich radikal verändert. In Wien haben sich über 20 spezialisierte Ramen-Bars neu etabliert – darunter Vorreiter wie die Mochi Ramen Bar im siebten Bezirk und das innovative Ramen Ono im ersten Bezirk. Der Trend zur authentischen japanischen Küche wird durch die steigende Reisebegeisterung der Österreicher und die Macht der Sozialen Medien befeuert: Instagram-Bilder von perfekt angerichteten Ramen-Schüsseln wecken Begehrlichkeiten und machen Lust auf mehr. Gleichzeitig interpretieren heimische Köche die klassischen Rezepte mutig mit lokalen Zutaten. Ein Beispiel ist die Kürbiskernöl-Tonkotsu-Brühe, die in manchen Wiener Lokalen serviert wird – eine Hommage an die steirische Küche, die dem ursprünglichen japanischen Gericht eine völlig neue Nuance gibt.

  • Soziale Medien wie Instagram und TikTok machen Ramen zum fotografischen Star – Hashtags wie #RamenWien oder #RamenAustria generieren tausende Posts.
  • Reisebegeisterung nach Japan weckt die Sehnsucht nach authentischen Aromen. Viele Österreicher, die Tokyo oder Osaka besucht haben, suchen zuhause nach ähnlichen Erlebnissen.
  • Lokale Zutaten wie Kürbiskernöl, Waldviertler Weideochsenknochen oder steirischer Kren verleihen den Suppen eine unverwechselbare österreichische Note.

2. Top 5 Ramen-Bars in Wien

Wien hat sich längst zu einer Hochburg der Ramen-Kultur entwickelt. Die Vielfalt reicht von puren Tonkotsu-Spezialitäten bis hin zu experimentellen veganen Kreationen. Hier unsere Auswahl der fünf herausragendsten Adressen:

Mochi Ramen Bar – 1070 Wien

Der Tonkotsu-Ramen der Mochi Ramen Bar gilt unter Kennern als die Referenz in Österreich. Die Brühe wird ganze 18 Stunden lang aus Schweineknochen, Kombu-Algen und aromatischem Gemüse gekocht, bis sie eine samtige Konsistenz und eine tiefe Umami-Note erreicht. Dazu gibt es hausgemachte Nudeln mit mittlerer Dicke, die perfekt al dente sind. Ein Muss für jeden Ramen-Fan.

Ramen Ono – 1010 Wien

Ramen Ono konzentriert sich auf den klassischen Shoyu-Ramen. Die Sojasaucen-Brühe wird mit Dashi, Kombu und getrockneten Sardinen verfeinert. Besonders bemerkenswert sind die selbstgemachten Nudeln aus Bio-Mehl, die einen leichten Eigengeschmack mitbringen. Hier sitzt man in einem schlichten, aber stilvollen Interieur direkt am Naschmarkt – ideal für einen schnellen, hochwertigen Lunch.

Kuu Ramen – 1060 Wien

Ku bedeutet „Essen“ auf Japanisch, und genau das wird hier zelebriert. Miso-Ramen ist die Spezialität des Hauses: Die Brühe basiert auf einer fermentierten Sojabohnenpaste (Miso), die mit Knoblauch, Ingwer und einer Prise Chili verfeinert wird. Der Miso-Ramen kommt mit dicken, welligen Nudeln und Toppings wie mariniertem Ei, Chashu-Schweinebauch und Frühlingszwiebeln. Ein wärmendes Erlebnis an kühlen Wiener Tagen.

Ramen House – 1150 Wien

Wenn Sie einen preiswerten Einstieg in die Welt des Ramen suchen, ist das Ramen House die richtige Adresse. Hier bekommen Sie bereits ab 9,90 € eine vollwertige Portion – ideal für Studenten und alle, die öfter kommen möchten. Die Qualität leidet dabei nicht: Die Brühe wird zwar kürzer gekocht, aber mit viel Geschmack aus Gemüse und Hühnerknochen zubereitet. Besonders beliebt ist der Shio-Ramen (Salzbrühe) mit zartem Hähnchen und Nori.

Nippon Ramen – 1030 Wien

Für alle, die auf pflanzliche Kost setzen, ist Nippon Ramen die erste Wahl. Die vegane Misobrühe wird mit Shiitake-Pilzen, Algen und Gemüsebrühe auf eine intensive Umami-Stufe gehoben. Toppings wie gebratener Tofu, Pak Choi und eingelegter Rettich machen die Schüssel zu einem vollwertigen Gericht. Auch die hausgemachten Nudeln sind vegan – auf Ei wird verzichtet. Dienstags gibt es hier sogar reduzierte Preise für vegane Ramen.

  • Mochi Ramen Bar: Tonkotsu-Ramen mit 18-Stunden-Brühe, unbedingt probieren.
  • Ramen Ono: Shoyu-Ramen mit Bio-Nudeln – für Puristen.
  • Kuu Ramen: Miso-Ramen mit fermentierter Sojabohnenpaste – würzig und intensiv.
  • Ramen House: Günstiger Einstieg ab 9,90 € – ideal für den Alltag.
  • Nippon Ramen: Vegane Ramen mit Shiitake-Misobrühe – ein Highlight für Pflanzenliebhaber.

3. Die Kunst der Brühe: Was guten Ramen ausmacht

Das Herz jedes guten Ramen ist die Brühe. Eine hochwertige Ramen-Brühe köchelt mindestens 12 bis 18 Stunden, wie es die Mochi Ramen Bar mit ihren Schweineknochen und Kombu-Algen vorlebt. In dieser Zeit lösen sich Kollagene, Fette und Aromastoffe aus den Knochen und Gemüsen und verbinden sich zu einer samtig-süffigen Flüssigkeit. Die vier Grundarten sind:

  • Shio – Salzbrühe, klar und leicht, oft mit Dashi (Fischbrühe) verfeinert.
  • Shoyu – Sojasaucen-Brühe, braun und herzhaft, mit einer würzigen Note.
  • Miso – fermentierte Bohnenpaste-Brühe, dickflüssig und umami-reich.
  • Tonkotsu – Schweineknochenbrühe, milchig-trüb und extrem kräftig.

In Österreich wird die Tradition oft mit lokalen Zutaten bereichert. Manche Ramen-Bars verwenden Knochen vom Weideochsen aus dem Waldviertel, die dem Gebräu eine besondere Tiefe verleihen. Auch geräucherter Speck oder steirischer Kren finden als Toppings oder Würze den Weg in die Schüssel.

4. Ramen in anderen österreichischen Städten

Wien ist nicht der einzige Ort, an dem hervorragender Ramen serviert wird. Auch in Graz, Linz und Salzburg haben sich ambitionierte Lokale etabliert, die mit eigenen Interpretationen begeistern.

Graz: Ramen Factory

Mitten in der Grazer Innenstadt überzeugt die Ramen Factory mit ihrem Hokkaido-Miso-Ramen. Charakteristisch für diesen Stil aus der nördlichsten japanischen Insel sind die Zugabe von Butter und Mais – eine Kombination, die wunderbar mit der herzhaften Misobrühe harmoniert. Die Nudeln sind dick und weich, das Chashu (Schweinebauch) zart und karamellisiert. Grazer Studenten schwören auf diese wärmende Mahlzeit an kalten Tagen.

Linz: Ramen Kazoku

Das Ramen Kazoku im Linzer Zentrum hat sich auf glutenfreie Ramen spezialisiert. Statt Weizennudeln kommen hier Nudeln auf Reismehlbasis zum Einsatz – perfekt für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Die Brühe wird mit Huhn und Gemüse gekocht, wahlweise mit Shoyu oder Miso. Das Lokal ist klein und gemütlich, die Bedienung ausgesprochen freundlich. Ein echter Geheimtipp für Linz.

Salzburg: ICHI Ramen Bar

Die ICHI Ramen Bar in der Salzburger Altstadt interpretiert klassische Ramen mit einem österreichischen Twist: Als Topping wird österreichischer Kren (Meerrettich) gereicht – seine Schärfe peppt die Brühe auf und verleiht dem Gericht eine regionale Note. Die Karte bietet eine gute Auswahl an Shio-, Shoyu- und Tonkotsu-Varianten. Besonders der Tonkotsu-Ramen mit Kren wird von Einheimischen geliebt.

5. Vegetarische und vegane Ramen-Optionen

vegan ramen bowl

Die Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen ist in Österreich stark gestiegen, und die Ramen-Bars haben darauf reagiert. Viele Lokale bieten inzwischen vegetarische oder vegane Brühen an, die auf Gemüsebrühe mit Misopaste und Algen basieren. Diese liefern trotz fehlender tierischer Zutaten ein intensives Umami-Erlebnis. Typische Toppings sind:

  • Gebratener Tofu – goldbraun und knusprig, mariniert mit Sojasauce und Mirin.
  • Pak Choi – kurz blanchiert, zart und leicht süßlich.
  • Eingelegte Shiitake-Pilze – intensiv im Geschmack, fast fleischig.
  • Mais – süße Körner, die einen Kontrast zur herzhaften Brühe bilden.

In Wien gibt es sogar eigene vegane Ramen-Aktionen: Jeden Dienstag bei Ramen Ono wird der vegane Ramen zu einem reduzierten Preis serviert. Auch Nippon Ramen im dritten Bezirk bietet durchgehend vegane Optionen an, die sich geschmacklich vor den Fleischvarianten nicht verstecken müssen.

6. So genießen Sie Ramen wie ein Profi

Viele Gäste sind unsicher, wie man eine Schüssel Ramen richtig isst. Dabei gibt es einfache Regeln, die den Genuss maximieren:

  • Schlürfen ist erwünscht – durch das laute Einziehen der Nudeln kühlt diese ab und das Aroma entfaltet sich optimal. In Japan gilt Schlürfen als Kompliment an den Koch.
  • Reihenfolge beachten: Essen Sie zuerst die Nudeln, dann die Einlagen (Fleisch, Gemüse, Ei) und trinken Sie die Brühe zum Schluss aus der Schüssel.
  • Toppings nicht mischen: Genießen Sie die einzelnen Komponenten nacheinander, um die verschiedenen Aromen zu würdigen.
  • Zeitpunkt wählen: Ramen schmeckt am besten direkt nach der Zubereitung. To-go oder Aufwärmen sind keine gute Idee, da die Nudeln aufweichen und die Brühe an Spannung verliert.

7. Jetzt selbst auf Ramen-Tour gehen!

Sie haben jetzt einen umfassenden Einblick in die österreichische Ramen-Szene erhalten. Der beste Weg, diesen Kult zu erleben, ist eine eigene Verkostungstour. Planen Sie einen Abend in einer der genannten Ramen-Bars – sei es die Mochi Ramen Bar in Wien oder die Ramen Factory in Graz. Reservieren Sie rechtzeitig, denn die beliebtesten Lokale sind oft ausgebucht.

Um Ihnen die Planung zu erleichtern, haben wir einen kostenlosen Ramen-Guide für Wien zusammengestellt. Fordern Sie ihn an per E-Mail an [email protected] – Sie erhalten eine PDF mit allen wichtigen Adressen, Öffnungszeiten und Insider-Tipps. Teilen Sie außerdem Ihr persönliches Ramen-Erlebnis auf Instagram mit dem Hashtag #RamenInAustria. Die besten Fotos prämieren wir mit einem exklusiven Gutschein für Ihren nächsten Ramen-Besuch. Auf geht’s – entdecken Sie die Vielfalt der japanischen Nudelsuppe in Österreich!

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