Das Tian in Wien begeistert mit pflanzlicher Spitzenküche und Michelin-Stern. Erleben Sie Genuss ohne Verzicht – jetzt reservieren!
Es war ein Paukenschlag, der durch die österreichische Gourmetszene hallte: Als das Tian Restaurant Wien 2019 als erstes rein pflanzliches Haus des Landes mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, zerbarsten endgültig alle Klischees über vegetarische und vegane Küche. Kein Ersatzprodukt, keine Lückenfüller – hier wird die Pflanzenküche zur Bühne für höchste Kochkunst, regionales Handwerk und innovative Aromen. Wer glaubt, Spitzengastronomie brauche Fleisch, Fisch oder Butter, der wird im Tian eines Besseren belehrt. Der Stern war nicht nur eine Ehrung für Paul Ivić und sein Team, sondern ein klares Signal: pflanzliche Spitzenküche ist in Österreich angekommen – und sie revolutioniert die Art, wie wir über Genuss denken.
1. Ein Stern für die Pflanzenküche: Tian setzt neue Maßstäbe



Die Michelin-Inspektoren waren sichtlich überrascht, als sie 2019 die Türen des Tian in der Wiener Himmelpfortgasse öffneten. Was sie erwartete, war kein typisches Gemüserestaurant, sondern eine Küche, die mit raffinierter Technik, tiefen Umami-Noten und einer Präzision arbeitet, die jedem Fleischgericht Konkurrenz macht. Der Michelin-Stern vegan war damals eine Sensation – nicht nur in Österreich, sondern europaweit. Tian war eines der ersten rein veganen Restaurants überhaupt, das diese Auszeichnung erhielt. Damit stellte das Haus eindrucksvoll unter Beweis, dass pflanzliche Küche nicht nur gesund oder moralisch einwandfrei sein kann, sondern dass sie auf dem Niveau der absoluten Weltspitze mitspielt.
Das Restaurant selbst liegt im Herzen des 1. Wiener Gemeindebezirks, in der Himmelpfortgasse – einer der elegantesten Adressen der Stadt. Schon der Standort ist Programm: Hier, wo traditionell die feine Wiener Küche zu Hause ist, setzt das Tian ein klares Statement. Die Location ist bewusst gewählt, um zu zeigen, dass pflanzliche Gourmetküche kein Nischenphänomen ist, sondern ihren festen Platz im Olymp der österreichischen Gastronomie hat. Die Auszeichnung mit dem Michelin-Stern war deshalb mehr als nur ein Erfolg für das Team – sie war ein Meilenstein für die gesamte Bewegung der pflanzlichen Spitzenküche.
2. Koch und Visionär: Paul Ivić und seine Philosophie
Der kreative Kopf hinter dieser Revolution ist Paul Ivić, ein junger Koch mit einer beeindruckenden Karriere. Bevor er das Tian übernahm, sammelte er Erfahrungen in den besten Häusern Österreichs und Deutschlands: Im Wiener Steirereck, das zu den weltweit besten Restaurants zählt, lernte er die hohe Schule der österreichischen Küche. Später wechselte er zum Dallmayr in München, einem Haus mit jahrhundertealter Tradition. Diese Ausbildung prägt seine Philosophie bis heute: Er ehrt die österreichische Küche, respektiert ihre Wurzeln, aber interpretiert sie völlig neu – ohne Fleisch, ohne Fisch, ohne tierische Produkte.
Seine Philosophie beruht auf drei Säulen: regional, saisonal, biologisch. Ivić arbeitet fast ausschließlich mit Produkten von österreichischen Bauern und Produzenten, deren Namen auf der Karte genannt werden. Das ist keine Marketingfloskel, sondern handfeste Überzeugung. „Jede Karotte, jede Rote Bete hat eine Geschichte“, sagt er. „Die wollen wir erzählen – und zwar auf dem Teller.“ Diese Haltung macht seine Küche so besonders: Sie ist ehrlich, bodenständig und gleichzeitig hochästhetisch. Er beweist, dass pflanzliche Spitzenküche nicht bedeutet, auf Genuss zu verzichten, sondern den Genuss neu zu definieren.
3. Die Speisekarte: Saisonal, lokal, innovativ

Das Herzstück des Tian ist die Speisekarte, die sich alle paar Wochen komplett wandelt. Je nach Jahreszeit, Ernte und Verfügbarkeit der Rohstoffe entstehen Menüs, die überraschen, fordern und begeistern. Es gibt keine feste Karte – stattdessen ein 4- oder 6-Gang-Menü, das den Gast auf eine Reise durch die österreichische Pflanzenwelt mitnimmt. Dabei sind die Gerichte oft so konzipiert, dass sie nur eine Zutat in den Mittelpunkt stellen, diese aber in allen erdenklichen Variationen zeigen.
Zu den Signature-Gerichten zählen:
- Die Karotte in allen Variationen – ein Klassiker, der zeigt, wie aus einem einfachen Gemüse ein Meisterwerk wird. Die Karotte wird fermentiert, gegrillt, als Püree, eingelegt und mit Kräutern aus dem eigenen Garten kombiniert.
- Sellerie mit Trüffel – ein Gericht, das mit Erdigkeit und Umami spielt. Der Sellerie wird sous-vide gegart, dann in dünnen Scheiben serviert, überzogen mit einer Trüffel-Vinaigrette und knusprigen Brotkrumen.
- Erdäpfel-Topfen-Knödel mit Sauerkraut-Espuma – eine Neuinterpretation eines österreichischen Traditionsgerichts, ganz ohne tierische Produkte, aber mit derselben cremigen Textur und würzigen Tiefe.
Zur Begleitung gibt es eine erlesene Weinauswahl mit Fokus auf österreichische Weine, darunter viele Bioweine. Die Sommelière (oft Anne-Catherine Jäger) stellt die Flaschen so zusammen, dass sie die Aromen der pflanzlichen Gerichte perfekt unterstreichen. Auch wer kein Alkohol trinkt, findet kreative Alternativen – etwa Säfte aus selbst fermentierten Früchten oder Kräuterauszüge.
Ein Beispielmenü (Sommer 2024):
- Amuse-Bouche: Kohlrabi-Carpaccio mit Haselnussöl und Estragon
- Vorspeise: Zucchiniblüten gefüllt mit Kürbismousse, dazu Tomaten-Gazpacho
- Hauptgang: Steinpilz-Ravioli mit Salbeibutter und geröstetem Kürbiskernöl
- Vor-Dessert: Holundersorbet mit Minzöl und Erdbeeren
- Dessert: Schokoladen-Mousse auf Avocadobasis mit Meersalz-Karamell
4. Auszeichnungen und Pressestimmen


Der Michelin-Stern ist nur die Spitze des Eisbergs. Das Tian wird auch von anderen renommierten Gourmetführern hoch dekoriert: 2 Hauben im Gault&Millau und 17 Punkte im Falstaff sind die österreichischen Trophäen. International fand das Restaurant ebenfalls Beachtung. Es wurde in den World’s 50 Best-Rankings gelistet und in zahlreichen Reise- und Lifestyle-Magazinen porträtiert. Die Presse lobt vor allem die Kreativität und die Bodenständigkeit der Küche – ein Spagat, der selten gelingt.
Gäste schwärmen in ihren Bewertungen oft von der „Leichtigkeit“ der Gerichte und der „überraschenden Intensität“ der Aromen. Viele betonen, dass sie auch als eingefleischte Fleischliebhaber keinen Verzicht spüren. Diese Reaktionen zeigen, dass das Tian nicht nur Vegetarier und Veganer anspricht, sondern alle, die offen für neue kulinarische Erfahrungen sind. Die Pressestimmen sind einhellig: Tian ist ein Leuchtturmprojekt für die pflanzliche Spitzenküche weltweit.
5. Das Ambiente: Modern und einladend
Wer das Tian betritt, betritt einen Raum, der ebenso durchdacht ist wie die Küche. Das Restaurant befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, mit hohen Decken und Stuck. Das Interieur ist bewusst schlicht und modern gehalten: helle Holzoberflächen, klare Linien, dezente Farbakzente. Große Fenster öffnen den Blick auf die belebte Himmelpfortgasse, was dem Raum eine urbane Lebendigkeit verleiht. Die Atmosphäre ist ruhig, aber nicht steif – man fühlt sich willkommen, ohne dass zu viel Zeremoniell den Genuss stört.
Ein besonderes Highlight ist die offene Küche, die den Gästen einen direkten Blick auf das Geschehen bietet. Man kann Paul Ivić und seinem Team bei der Arbeit zusehen, wie sie mit ruhiger Hand die Teller anrichten, Soßen spachteln oder Kräuter arrangieren. Das schafft Nähe und Vertrauen – und macht den Besuch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Das Ambiente unterstreicht die Philosophie des Tian: Es geht nicht um Protz oder Exklusivität, sondern um die Wertschätzung des Moments, des Produkts und der Handwerkskunst.
6. Tipps für Ihren Besuch
Ein Abend im Tian ist schnell ausgebucht. Um sich diese Erfahrung nicht entgehen zu lassen, sollten Sie einige Dinge beachten:
- Reservierung ist essenziell – buchen Sie am besten mehrere Wochen im Voraus. Das Online-Formular auf der Website ist der einfachste Weg. Wer flexibel ist, kann auch versuchen, einen freien Tisch per Telefon zu ergattern, aber die Nachfrage ist hoch.
- Wählen Sie zwischen dem 4-Gang-Menü (ca. 80 Euro) und dem 6-Gang-Menü (ca. 110 Euro). Die Weinbegleitung kostet extra (ca. 50–70 Euro) und lohnt sich für Weinliebhaber. Auch die alkoholfreie Begleitung mit Säften und Tees ist hervorragend.
- Planen Sie 3–4 Stunden für den Abend ein. Die Speisenfolge ist bewusst rhythmisiert, mit kleinen Überraschungen zwischen den Gängen. Das ist kein Fast-Food-Gourmet, sondern ein entspanntes Genusserlebnis.
- Kommen Sie mit offenen Sinnen – auch als Fleischliebhaber. Die Gerichte sind so konzipiert, dass sie ohne Vergleiche funktionieren. Lassen Sie sich auf die Aromen ein, und Sie werden staunen.
7. Jetzt einen Tisch buchen und selbst erleben
Das Tian ist mehr als ein Restaurant – es ist eine Bühne für die Zukunft der Gastronomie. Paul Ivić und sein Team beweisen jeden Abend, dass pflanzliche Spitzenküche nicht nur möglich, sondern in ihrer Komplexität und Raffinesse ein echter Gamechanger ist. Ob Sie eingefleischter Gourmet sind, sich für vegetarische und vegane Küche interessieren oder einfach neugierig auf neue Geschmackswelten – ein Besuch im Tian wird Sie begeistern.
Worauf warten Sie? Buchen Sie jetzt Ihren Tisch über die Website www.tian-restaurant.com und tauchen Sie ein in die Welt der pflanzlichen Haute Cuisine. Folgen Sie dem Restaurant auch auf Instagram (@tianrestaurant), um tägliche Einblicke in die Küche, neue Kreationen und saisonale Highlights zu erhalten. Die Revolution auf dem Teller wartet – und sie beginnt in Wien, in der Himmelpfortgasse. Guten Appetit!



